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Wald als Lunge unseres Planeten

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Der Wald als Lunge des Planeten

Löwenstein, 01.06.2012

 

Der Zustand des Waldes bundesweit erfährt eine zunehmende Verschlechterung, und diese Probleme nur als Probleme ökonomischer Natur zu bezeichnen, wäre zu kurz gegriffen. Es gibt jedoch einen Ausweg, den wir als adäquat für Falkenstein Forst, wie auch für viele andere Waldbesitzer sehen.

Der Wald ist unser größter Co²-Speicher; wenn er zu schnell verschwindet, wird es langfristig zu Schwierigkeiten kommen. Nicht ohne Grund wird das Ökosystem unsere Lunge des Planeten genannt.
Diverse Gründe sind anzuführen, weshalb der deutsche Wald es zunehmend schwerer hat, nachhaltig wachsen zu können, wie zum Beispiel:

– Stürme und andere Extrem-Wetterereignisse
– Trockenperioden und zu geringe Wasserversorgung
– Schädlingsbefall durch parasitäre Arten wie den Buchdrucker

Es wird für Waldbesitzer zunehmend schwieriger, Erträge aus ihren Holzsortimenten zu generieren. Aus diesem Grund sehen wir im Forstgut von Falkenstein eine kreative und gut durchdachte Herangehensweise sowie aktives Handeln als notwendig an. Der Zustand des Waldes erlaubt es nicht mehr, sich auf den Forstflächen auszuruhen – eine Praxis, die bisher besonders bei privaten Waldbesitzern gang und gäbe war.
Vor einigen Jahren hatte dies auch durchaus noch eine Berechtigung. Mit soliden Holzpreisen konnte immer wieder ein Holz-Hieb eingeschlagen werden, davon wurde die gesamte Fläche finanziert und abgesehen davon wurde nicht in das Ökosystem eingegriffen.

Zu heutigen Zeiten jedoch ist ein Plan gefragt, der konzentriertes und beherztes Handeln beinhaltet. Wenn man die Forstflächen unberührt belässt und keine waldbaulichen Maßnahmen wie die Ernte zur rechten Zeit sowie Aufforstungen vornimmt, wird prozentual eine immer größere Fläche verschwinden.
In Gesprächen mit Forstwirten stellen wir von Falkenstein stets klar, dass wenn die Forstflächen nicht umgebaut werden, Kalamitäten in den Sortimenten zunehmen. Da die globale Erwärmung voranschreitet, werden die kommenden Jahre eher härter für die deutschen Waldbestände als einfacher.

Durch Prävention können größere Schäden vermieden werden. Bei Falkenstein erkennen wir zunehmend Möglichkeiten, den Wald für die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.
Entscheidend ist aus unserer Perspektive nämlich, dass das Waldsterben keineswegs vorprogrammiert ist, sondern abgeschwächt werden kann.
Ein entscheidender Baustein unseres Konzepts ist die “Umforstung”. Die Sortimente müssen von den klassischen deutschen Baumarten wie Fichte, Eiche oder Esche umgestellt werden, unter anderem auf Kiefer, Lärche oder auch die Douglasie. Bei mehreren messbaren Faktoren wie dem Schädlingsbefall, der Hitzeresistenz und dem Wasserbedarf schneiden diese besser ab. Mit der Kiefer, die mit knapp 25 Prozent aller Bestände der zweithäufigste Baum in Deutschland ist, ist bereits ein Fundament gelegt, auf dem aufgebaut werden kann. Nun ist es an der Zeit, zu handeln und neue Saat auszubringen.

Gerald Glasauer, Inhaber von Falkenstein Forstmanagement stellt klar:
„Um die aktuelle ökologische Situation in einem größeren Kontext wahrzunehmen ist es auch entscheidend, sich das Thema Karbon-Bindung durch Wald genauer anzusehen. Zwischen 10 und 13 Tonnen Co² kann ein Hektar Wald, abhängig vom Bestockungsgrad und der Gesundheit der Bäume, jedes Jahr binden. Insofern ist es für die gesamte Gesellschaft in Hinblick auf die Zukunft und auf alle kommenden Generationen unabdingbar, dem Thema Wald und Gesundheit des Waldes größere Aufmerksamkeit zu widmen. Maßnahmen zur Regeneration unserer Wald- und Forstflächen sind unabdingbar.“

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