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Orkan Christian hat zugeschlagen 2013

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Kyrill-Nachfolger zieht über Deutschland

Löwenstein, 02.11.2013

 

Im Zuge des Klimawandels stellen wir von Falkenstein Forstmanagement fest, dass sich Extremwetter-Ereignisse in ihrer Häufigkeit mehren und sich in ihrer Intensität verstärken.

So beobachteten wir die Ergebnisse des Orkans Christian, welcher vom 27. bis zum 29. Oktober in West- und Nordeuropa sein Unwesen trieb und dabei schwerste Schäden verursachte.

Nachdem das Orkantief über Süd-England und Nord-Frankreich fegte, kam es zu dramatischen Situationen in den Niederlanden sowie der Nordsee, wo Böen von über 150 Stundenkilometern zu verzeichnen waren. Tausende von Haushalten kamen durch Stromausfälle zum Erliegen. Gerade in Schleswig-Holstein war es kaum mehr möglich, sich auf den Straßen zu bewegen. Der komplette Verkehr wurde drastisch eingeschränkt. Unzählige Bäume fielen auf Straßen, Schienen und Häuser.

Auch in Niedersachsen waren die Folgen zu spüren. Hier stellte die Deutsche Bahn kurzfristig den Streckenverkehr außer Betrieb. Sogar am Folgetag nach dem plötzlichen Einbruch waren noch viele Strecken komplett gesperrt.

Der Orkan wie wir ihn erlebten, war, gemessen an den Spitzenböen, einer der heftigsten Herbststürme, welche je in Deutschland verzeichnet worden sind.

Allerdings muss man erwähnen, dass Christian, im Vergleich zu anderen großen Orkanen der letzten Jahrzehnte, auch ein verhältnismäßig kleinräumiger Sturm war und glücklicherweise nicht auch das Binnenland derart heftig traf. Die volkswirtschaftlichen Schäden sind mit mehreren Hundert Millionen Euro im Vergleich zum Sturmtief Kyrill relativ gering, dessen Schäden in ganz Europa auf rund 10 Milliarden US-Dollar geschätzt werden und ebenfalls nicht mehr als ein paar Tage wütete.

Bei Falkenstein sind wir im Forstgut bestrebt, etwaige Sturmereignisse in der Zukunft besser handhaben zu können und optimale Lösungen, für Mensch, Wild und die Natur durchzusetzen. Gerade der Wald, welcher uns als Forstwirtschaftsunternehmen nah am Herzen liegt, darf solchen Attacken wie Orkan Christian nicht schutzlos ausgesetzt sein.

„Ziel unserer Forstplanung bei Falkenstein ist es, unseren Waldbestand zügig umzubauen vom bisherigen Brot- und Butterbaum der Forstwirte, der gemeinen Fichte, hin zu einem diversifizierten Baumbestand, in dem zunehmend auch die tiefwurzelnde Pfahlwurzler, wie die Douglasie oder die Lärche bei Forstpflanzungen vertreten sind. Auch die unterschiedlichen Altersklassen in einem Waldbestand wirken sich positiv auf die Sturmbeständigkeit unserer Waldbestände aus.“ so Gerald Glasauer, Inhaber von Falkenstein Forstmanagement.

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