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Orkan Xaver – Sturmbericht 2013

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Deutschland wiederholt unverschont

Löwenstein, 15.12.2013

 

Nicht einmal zwei Monate sind vergangen, nachdem das Sturmtief Christian in Nordeuropa, besonders dabei in den nördlichen Bundesländern Deutschlands, für Angst und Chaos sorgte. Anfang Dezember 2013 ereignete sich in Europa erneut ein Orkan, diesmal getauft auf den Namen Xaver.

Auf der Insel Sylt, der nördlichsten Region Deutschlands, wurden Spitzengeschwindigkeiten von 185 Stundenkilometer gemessen.

Auch dieser Orkan hinterließ europaweit einen Gesamtschaden von einer Milliarde Euro.

Das Atlantiktief zog sich über nahezu eine Woche, vom 4. bis zum 10. Dezember, vor allem über Regionen des Vereinigten Königreiches sowie Norddeutschland hinweg. Doch auch Teile von Österreich und Polen blieben nicht verschont.

Was haben wir aus diesen letzten Monaten gelernt?

Dank satellitengestützter Wettervorhersage ist es möglich, frühzeitig auf etwaige Wetterereignisse zu reagieren und sich und seine Mitmenschen zu schützen. Doch gerade der Wald kann sich nicht hinter feste Mauern begeben und ist den Sturmwehen hilflos ausgesetzt – müsste man zumindest denken.

Wenn wir berücksichtigen, dass Sturmtiefs aus empirischer Sicht meist küstennah auftreten, sind große Forstbestände im Binnenland meist gut geschützt. Neben dem hohen Bestockungsgrad zahlreicher Forstflächen, welcher bewirkt, dass Stürme meist nur an den äußeren Rändern der jeweiligen Flächen Sturmschäden anrichten, haben viele Baumarten wie beispielsweise die Kiefer, die Weißtanne sowie die Eiche ein sogenanntes Pfahlwurzel-System. Damit ermöglichen diese Baumarten nicht nur ein Überleben in Gebieten mit niedrigem Grundwasserspiegel, sondern sind resistent gegenüber starken Stürmen, welche die gut vernetzten Bäume nicht aus dem Anker werfen können.

„Auf eben solche Pfahlwurzler setzen wir bei Falkenstein unseren Fokus.“ so Gerald Glasauer, Inhaber von Falkensein Forstmanagement.

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