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Waldzustandsbericht 2013

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Deutsche Wälder erholen sich

Löwenstein, 28.02.2014

 

Aus der Waldzustandserhebung des BMEL geht hervor, dass 2013 für die deutschen Wälder wiederholt ein positiv zu verzeichnendes Jahr war. Diese Entwicklung war auch bei uns von Falkenstein Forstmanagement bemerkbar.

Mit Ausnahme der Kiefer, haben so gut wie alle Baumarten eine gute Entwicklung vollzogen.

Die Kiefer weist allerdings schon seit den 90er Jahren geringere Verlichtungen auf als die anderen Baumarten. Bei der Kiefer beträgt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen unverändert 11 %. Auf die Warnstufe entfallen dabei jedoch 42 % (2012: 39 %).

Trotz der hohen Warnstufe bleibt die Kiefer für Falkenstein interessant, ist sie doch klimaresistent und gut einsetzbar an warmen, sandigen Standorten. Der Vorteil gegenüber der Fichte macht sich unter anderem darin bemerkbar, dass die Kiefer neben ihrem Pfahlwurzel-System besser mit direkter Sonneneinstrahlung zurecht kommt und nicht, wie die Fichte, wortwörtlich unter Sonnenbrand am Stamm leidet. Für Falkenstein Forstmanagement besitzt die Kiefer eine hohe Bedeutung im Kampf gegen den Klimawandel.

Bei der Fichte beträgt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen 24 % gegenüber 27 % im Jahre 2012. Auf die Warnstufe entfallen 38 % (2012: 35 %).

Bei der Buche setzte sich die schon im Vorjahr zu beobachtende Erholung fort, allerdings nicht im gleichen Maße wie von 2011 auf 2012. Der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen hat sich von 38 % auf 35 % weiter verringert. Auf die Warnstufe entfallen 42 % (2012: 40 %).

Die Eiche hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Bei ihr ist der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen von 50 % auf 42 % gesunken. Auf die Warnstufe entfallen 39 % (2012: 33 %). Die Eiche bleibt die am stärksten verlichtete Baumart in unseren Wäldern. Ihr setzen Fraßschäden durch verschiedene Schmetterlingsraupen zu, auf die oft Mehltaubefall am neuen Austrieb folgt.

Im Durchschnitt aller Baumarten beträgt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen (Schadstufen 2 bis 4) 23 % (2012: 25 %). Auf die Warnstufe entfallen 39 % (2012: 36 %).

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