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Waldzustandsbericht 2017

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Kronenzustand verbessert

Löwenstein, 05.02.2018

 

In der diesjährigen Waldzustandserhebung 2017 des BMEL lässt sich festhalten, dass sich der Kronenzustand im Durchschnitt aller Baumarten gegenüber dem Vorjahr 2016 verbessert hat. Besonders ausgeprägt ist die Verbesserung bei der Buche. Auch die anderen Baumarten haben sich überwiegend erholt. Der Kronenzustand der Kiefer blieb gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Nur die Eiche hat sich leicht verschlechtert.

Bei der Eiche verlief die Entwicklung des Kronenzustands seit Beginn der Erhebungen im Jahre 1984 zyklisch, wobei Fraßschäden durch Insekten eine Rolle spielen. Der Kronenzustand der Buche wird vom Auftreten von sogenannten Masten, d.h. der massenhaften Bildung von Früchten (Bucheckern), beeinflusst. Tritt eine Mast ein, so leidet darunter i. d. R. der Kronenzustand. Bleibt sie aus, so ist der Belaubungszustand besser.

Im Durchschnitt aller Baumarten betrug im Sommer 2017 der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen (Schadstufen 2 bis 4) 23 % (2016: 28 %). Auf die Warnstufe entfielen 43 % (2016: 41 %).

Einzelne Baumarten im Überblick:

Fichte: deutliche Kronenverlichtungen von 31 % auf 25 % gefallen / Warnstufe von 34 % auf 39 %

Kiefer: deutliche Kronenverlichtungen konstant 14 % / Warnstufe von 51 % auf 49 % gesunken

Buche: deutliche Kronenverlichtungen von 52 % auf 31 % gefallen / Warnstufe von 36 % auf 44 %

Eiche: deutliche Kronenverlichtungen von 28 % auf 32 % / Warnstufe von 48 % auf 43 % gesunken

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