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Rundholz Falkenstein Forstmanagement

Holzpreisentwicklung 2011 im deutschsprachigen Raum

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Holzpreisentwicklung im deutschsprachigen Raum

Löwenstein, 03.12.2011

 

Wir bei Falkenstein legen bei der Beobachtung der Holzpreise aktuell einen besonderen Fokus auf Nadelhölzer, da wir einige Nadelhölzer wie die Kiefer für die Zukunft und die aufkommenden Herausforderungen als besser geeignet einstufen als andere Baumarten.

„Die Kiefer ist anpassungsfähiger, wenn es zu einem wärmeren Klima kommt und erwies sich außerdem als resistenter bei Stürmen.“ so Gerald Glasauer vom Falkenstein Forstmanagement. „Zu diesem Schluss sind wir unter anderem durch die Borkenkäfersituation gekommen, bei der wir Bestände wie Kiefern, Lärchen oder Douglasien als wehrhafter und besser geschützt erkannten.“

So beobachten wir aktuell unter anderem, dass die Rundholzpreise sowohl für die Kiefer als auch für die Fichte in allen Sortimenten wieder anziehen. Bauholz aus Kiefernstammholz konnte so beispielsweise für bis zu 86 Euro je Festmeter verkauft werden, das Leitsortiment für bis zu 82 Euro je Festmeter. Für die Fichte waren es indes über 100 Euro je Festmeter für das qualitativ hochwertigste Leitsortiment, also in Relation rund 20 Euro mehr pro Festmeter; eine solche Differenz zwischen Fichten- und Kiefern-Preisen ist bereits seit längerem zu beobachten.

Gerald Glasauer erkennt, dass in seinem Umfeld, wie auch bundesweit viele Waldbesitzer die hohen Preise für Kiefernstammholz nutzen und ein überdurchschnittlich hoher Kiefern-Einschlag für das Jahr 2011 zu verzeichnen war. Das Preisniveau wird damit bestmöglich genutzt.

Aktuell sieht es auch für die Laub-Industrie noch so aus, dass sowohl aus dem Inland wie dem Ausland positive Meldungen für die Preisentwicklungen kommen. Die von Falkenstein erwartete schwierige Situation für Laubhölzer in Anbetracht des Klimawandels spiegelt sich bis dato noch nicht in den Preisstrukturen wider.
So werden Eichen und Eschen, die auf kontinuierlich steigende Preise blicken können, auch über den Verlauf des Jahres 2011 stark nachgefragt. Mit knapp 300 Euro, die man für einen Festmeter Eichenstammholz bezahlt, liegt die Eiche nach wie vor unter den teuersten Hölzern auf dem Markt.

Mit einem ganzheitlichen Blick auf die Branche deutschlandweit ist eine stabile Preisentwicklung zu erkennen, die eher steigend und zugunsten der Verkäufer ausfällt. Nur auf die Preise von Nadelschnittholz besteht ein wachsender Druck wegen der gut gefüllten Lagerbestände, doch auch perspektivisch rechnen wir bei Falkenstein mit weiter moderat steigenden Rundholzpreisen im gesamten Sortiment.

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